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Fragen und Antworten

Wer kann sich an die Ombudsstelle wenden?

An die Ombudsstelle können sich Versicherte wenden, die nicht durch Rechtsanwälte oder andere professionelle Parteivertreter unterstützt werden und die keine Ansprüche an eine Rechtsschutzversicherung stellen können.

Die Ombudsstelle wird nicht für Anwaltsbüros, Rechtsschutzversicherungen, Versicherungsmakler, Leistungserbringer, Treuhandbüros, Sozialdienste sowie Schuldensanierungsstellen tätig. Sie erteilt diesen lediglich eine kurze, mündliche Rechtsauskunft und Hinweise.

Wann ist die Ombudsstelle für einen Fall zuständig?

  1. Bei Streitigkeiten zwischen einer versicherten Person und deren Krankenkasse im Zusammenhang mit der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG.

  2. Bei Differenzen betreffend die Zusatzversicherungen nach VVG.

  3. Bei Problemen im Zusammenhang mit der Taggeldversicherung nach KVG oder VVG.

Wann ist die Ombudsstelle nicht zuständig?

  1. Bei Streitigkeiten zwischen Leistungserbringern und Patienten.

  2. Bei Differenzen zwischen Amtsstellen und Bürgern (z.B. wegen Prämienverbilligungen oder Ergänzungsleistungen).

  3. Für die Überprüfung von behördlich genehmigten Prämien.

  4. Bei Fehlverhalten von ungebundenen Versicherungsvermittlern.

  5. Bei Streitigkeiten mit anderen Sozialversicherern (IV, UV, BV, MV, usw.).

Wann kann die Ombudsstelle bei der Krankenkasse nicht mehr intervenieren?

Wenn die Krankenkasse bereits eine Verfügung erlassen hat oder eine Klage vor Gericht hängig ist.

Kosten

Die Dienste der Ombudsstelle sind für die Ratsuchenden unentgeltlich.